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Verband der Schweizer Studierendenschaften
VSS-UNES-USU

Der VSUZH ist Mitglied des VSS. Der VSS vertritt die Studierendenschaften der Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Universitäten - und somit die Interessen der Studierenden - auf eidgenössischer Ebene. Ebenso ist der VSS Mitglied bei ESU, die European Students‘ Union. Die Kernthemen des Verbands sind die Hochschulpolitik und die studentische Partizipation. Im Zentrum seiner Arbeit stehen die Entwicklungen im Bereich der Hochschulbildung in der Schweiz und in Europa, die Chancengleichheit, die Gleichstellungsfragen, die Qualitätssicherung und Akkreditierung an den Universitäten, die Nachhaltigkeit, die studentischen Mobilität sowie Solidaritätsanliegen von Studierenden weltweit. Dazu arbeitet der VSS mit allen für die Hochschulbildung wichtigen Institutionen, Organisationen und Gremien zusammen und steht im direkten Kontakt mit der nationalen Politik. Der VSS ist dabei parteipolitisch neutral. Finanziert wird der Verband durch Mitgliederbeiträge und Beiträge des BSV.


Die inhaltliche Arbeit des VSS wird von vier thematischen Kommissionen unterstützt:

Kommission für Internationales und Solidaritätsarbeit (SOLIC)

Hochschulpolitische Kommission (HoPoKo)

Gleichstellungskommission (CodEg)

Sozialkommission (SoKo)

Die inhaltlichen Beschlüsse und strategischen Entscheidungen werden von der zweimal jährlich stattfindenden Delegiertenversammlung gefällt. Der Verband wird nach Aussen durch die an der Delegiertenversammlung gewählten Organe vertreten: der Geschäftsleitung und dem Vorstand. Die Geschäftsleitung ist für die politische und finanzielle Verbandsführung verantwortlich, der Vorstand pflegt die Beziehungen zwischen den thematischen Kommissionen und den Sektionen.

Weitere Infos findest du auf der VSS-Homepage.

100 Jahre VSS

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) wurde 1920 gegründet und vertritt seither die Interessen der Studierenden auf nationaler Ebene. In seinen Anfangsjahren setzte sich der Verband vor allem für die internationale Vernetzung der Studierenden sowie für soziale Unterstützung während und nach den Weltkriegen ein. Gleichzeitig entstanden erste gemeinsame Positionen zu Hochschulpolitik und Mitbestimmung.

Ab den 1960er- und insbesondere in den 1970er-Jahren gewann der VSS zunehmend an politischer Bedeutung. Die Studierendenbewegungen dieser Zeit führten zu stärkeren Forderungen nach demokratischer Mitbestimmung, Chancengleichheit und einer Öffnung der Hochschulen. Der Verband engagierte sich dabei unter anderem für bessere Studienbedingungen, den Ausbau von Stipendien sowie gegen soziale Ungleichheiten im Bildungssystem.

In den folgenden Jahrzehnten prägte der VSS wichtige bildungspolitische Debatten in der Schweiz mit. Dazu gehörten Fragen zur Hochschulfinanzierung, zur Mobilität von Studierenden, zur Anerkennung von Abschlüssen sowie später die Umsetzung des Bologna-Prozesses. Gleichzeitig setzte sich der Verband verstärkt für Nachhaltigkeit, Gleichstellung und den Zugang zu Bildung unabhängig von Herkunft und finanzieller Situation ein.

Heute vertritt der VSS die Studierenden gegenüber Politik, Hochschulen und Öffentlichkeit und arbeitet mit nationalen sowie internationalen Organisationen zusammen. Dabei bleibt das zentrale Ziel seit über hundert Jahren gleich: die Verbesserung der Studienbedingungen und die politische Vertretung der Studierenden in der Schweiz.

Im Jahr 2020 feierte der Verband der Schweizer Studierendenschaften sein 100 jähriges Jubiläum. Dies ist ein besonders guter Anlass um zu reflektieren was sich in der Zeit bewegt hat und was wir aus der Vergangenheit mitnehmen können.

Scrolle dich durch die Chronologie und lass dich von den Veränderungen inspirieren.

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