Gleichstellung

Gleichstellung ist in den vergangenen Jahren immer stärker ins Licht gerückt worden und gehört heute für die Studierenden zu einem enorm wichtigen Thema, welches mit einem Umdenken einhergeht.

Sich auf gleicher Augenhöhe zu begegnen ist zentral für den Austausch welcher wir an der Universität lernen. Ungleichbehandlung hat keinen Platz. Ziel ist es, dass niemand Benachteiligung erfährt.

Die VSUZH Gleichstellungskommission

Um eine rasche Übersicht zu geben, womit wir uns Beschäftigen, hier einige der aktuellen Fragen:

  • Warum kandidieren weniger Frauen als Männer für den VSUZH-Rat? 

  • Warum stellen sich Frauen weniger für Kommissionen und andere Organe auf? 

  • Warum reden Frauen während den Sitzungen weniger als Männer? 

  • Warum verringert sich der Anteil an Frauen an der UZH, je höhere Positionen man sich ansieht? 

  • Wieso stellen Frauen spätestens nach der Doktorierendenstufe eine Minderheit dar? 

  • Je höher die Position, desto mehr Mitspracherecht, Einfluss und Entscheidungsbefugnisse. Wollen Frauen das nicht oder wieso hat es weniger Frauen mit dieser Verantwortung?

  • Wie kann diesem Prozess im VSUZH-Rat beginnend entgegengewirkt werden? 

Du möchtest mit uns Lösungen für diese und weitere Fragen erarbeiten? Dann bist du hier genau richtig!

Was tun wir?

 

Die GSK setzt sich als studentische Kommission aktiv für die Gleichstellung aller Geschlechter an der Universität Zürich ein. Gleichstellung bedeutet Chancengleichheit, gleiche Rechte und gleichberechtigte Teilhabe aller am (universitären) Leben - unabhängig von Geschlecht, romantischer und sexueller Orientierung sowie kultureller und sexueller Identität. Soziale Kategorien von Identität, Sexualität, Herkunft, Beziehungen und Körper prägen uns Menschen und haben Einfluss auf soziale Rollen. Diese Rollen können sehr einschränkend wirken und sind oft Ursprung für (strukturelle und individuelle) Diskriminierungen. Wir wollen auf diese Themen sensibilisieren und uns gegen Diskriminierung auf diesen Ebenen engagieren. Wir verstehen uns als Anlaufstelle für Student*innen, die gleich welcher Art und Weise von Diskriminierung betroffen sind, aber auch als Ort für Student*innen, die sich im Sinne unserer Ziele engagieren möchten. Dafür arbeiten wir mit der Abteilung Gleichstellung und Diversität der Universität Zürich und den Gleichstellungskommissionen anderer Schweizer Studierendenschaften zusammen.

Und was konkret?

 

Zu den Kernaufgaben der GSK gehört die jährliche Durchführung des Equal Pay Day (EPD) an der UZH. Dafür werden Standaktionen organisiert, um möglichst viele Studierende auf die geschlechtsspezifische Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam machen. In der Schweiz verdienen Männer im Schnitt 14,6% (2016) mehr Gehalt als Frauen. In anderen Worten müssten Frauen nach einem geleisteten Arbeitsjahr sozusagen nochmals 14.6% eines Jahres weiterarbeiten, um denselben Lohn zu bekommen. Das Datum des EPDs markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied und ändert sich von Jahr zu Jahr. Angenommen Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht der EPD für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Falls ihr bei der Organisation helfen wollt, dann schreibt uns gerne unter: gsk@vsuzh.ch

Hier findest Du weitere Infos zum EPD.

Zudem setzt sich die GSK für Gleichstellungsmassnahmen an der UZH und im VSUZH ein. Das reicht von Sensibilisierungsmassnahmen (z.B. Nutzung genderneutraler Sprache in öffentlichen Ansprachen und der Verwaltung an der UZH) über rechtlich-reglementarische Massnahmen, wie die unkomplizierte Änderung des eigenen Geschlechtseintrags (z.B. auf der Legi), bis zu Direktmassnahmen (z.B. für alle Geschlechter zugängliche Wickeltische in den UZH-Gebäuden).

Was bieten wir?

 

Wir bieten Raum für Auseinandersetzungen mit aktuellen Thematiken sowie aktuellen Diskursen in der Geschlechterforschung. Weiter möchten wir die Möglichkeit bieten, die eigene Identität innerhalb eines geschützten Raumes ausprobieren und entwickeln zu können.

Aktuelle Termine sowie Veranstaltungen anderer Vereinigungen zum Thema Gleichstellung veröffentlichen wir auf unserer Facebook-Seite sowie Instagram.

 

Geschlechtergerechte Sprache an der UZH

Das Geschlecht einer Person ist nicht ersichtlich. Menschen können cis, trans, binär, nichtbinär oder ageschlechtlich sein. Wie also über sie reden?

Den Angehörigen der Universität Zürich stehen zwei Leitfäden für geschlechtergerechte Sprache zur Verfügung.

Kleines Glossar

 

Referent_in, Referent*in (mögliche Schreibweisen)

cis - Person identifiziert sich mit dem bei/vor der Geburt zugewiesenen Geschlecht

trans - Person identifiziert sich nicht mit dem bei/vor der Geburt zugewiesenen Geschlecht

binär - Person ist männlich oder weiblich

nichtbinär - Person ist nicht oder nicht nur männlich oder weiblich

ageschlechtlich - Person ist ausserhalb des geschlechtlichen Spektrums

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