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  • VSUZH Vorstand

Der VSUZH hat an seiner Ratssitzung des 22.09.2021 Stellung zur aktuellen Zertifikatspflicht an der UZH bezogen und die folgenden Forderungen formuliert.

  • Die nachdrückliche Empfehlung zum Tragen einer Maske soll wieder zu einer Maskenpflicht werden.

  • Das Testen für ein Zertifikat für den Lehrbetrieb muss längerfristig kostenfrei bleiben.

  • Das Kontrollkonzept für die Zertifikatsprüfung soll verbessert werden.

Ausführungen zu den Punkten sind im untenstehenden Dokument oder unter vsuzh.ch/positionen zu finden.


2021.09.24 Stellungnahme zum Lehrbetrieb im HS21
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  • VSUZH Vorstand

Die Mensa der UZH erhöht ihre Preise ihres Hauptangebotes, dies nachdem über 10 Jahre keine Preisanpassung vorgenommen wurde.

Menü Vegi & Vegan bisher: CHF 5.40

Menü Vegi & Vegan neu: CHF 5.80


Menü mit Fleisch bisher: CHF 5.40

Menü mit Fleisch neu: CHF 6.90

Die Universität Zürich hat sich verpflichtet bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Universität Zürich auch das Menüangebot in den Mensen anpassen. Gemäss WWF kann ein Drittel der persönlichen Umweltbelastung auf den Konsum von bestimmten Lebensmitteln zurückgeführt werden. Der Konsum von Fleisch ist dabei am schädlichsten für die Umwelt. Der ökologische Fussabdruck einer einzelnen studierenden Person lässt sich bedeutend reduzieren, wenn mehr vegane Menüs konsumiert werden.


Der neuste Nachhaltigkeitsbericht der UZH zeigt auf, dass bereits Schritte in die richtige Richtung unternommen wurden: Die Nachfrage nach veganen Menüs ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Lag der Anteil verkaufter veganer Menüs in den UZH-Mensen im Jahr 2017 noch bei 6%, waren es im Jahr 2020 bereits 14%. Um diesen Trend noch weiter zu fördern, hat sich der VSUZH ebenfalls für eine Erhöhung der Menüs mit Fleisch und für einen Preisunterschied zwischen fleischhaltigen und fleischlosen Menüs eingesetzt. Die Studierendenvertretung der Universität Zürich wird weiterhin für ein abwechslungsreiches Grundangebot zu kostengünstigen Konditionen einstehen. Es sollen keineswegs Menüs verboten werden, neu ist nun jedoch, dass die Mehrkosten des Fleischkonsums im Preis spürbar sind. Ein weiterer wichtiger Schritt ist auch, dass vegane Menüs ab sofort zum regulären Angebot der Hauptstandorte der Mensa zählen.


Ebenfalls neu ist, dass alle Menüs mit dem «Menü-Nachhaltigkeits-Index» (MNI) gekennzeichnet werden. Dieser Index zeigt grob auf, wie gross die Umweltbelastung und wie ausgewogen das gewählte Menü ist.


Der VSUZH und die studentische Delegierte in der Mensakommission setzen mit diesen Änderungen auf eine Qualitätssteigerung der Menüs und eine transparente Kommunikation seitens ZFV. Diese Massnahmen können uns helfen, die UZH in eine nachhaltigere Zukunft zu führen.


Quelle WWF

Quelle Nachhaltigkeitsbericht UZH 19/20

  • Isabel Leder

Aktualisiert: 24. Aug. 2021

Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich gibt uns in seinem Entscheid vom 8. Juli 2021 teilweise recht und hebt die Bestimmungen zu Geldstrafen als Disziplinarmassnahmen sowie die eingeschränkte Akteneinsicht auf.


Hier veröffentlichen wir unsere Medienmitteilung und das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich.


2021.08
.23 Medienmitteilung zum Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich betreffl
Download 23 MEDIENMITTEILUNG ZUM URTEIL DES VERWALTUNGSGERICHTS DES KANTONS ZÜRICH BETREFFL • 66KB
2021.08
.23 Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich betrefflich der neuen DVO der
Download 23 URTEIL DES VERWALTUNGSGERICHTS DES KANTONS ZÜRICH BETREFFLICH DER NEUEN DVO DER • 10.83MB

Eine Übersicht aller Positionen finden Sie hier: vsuzh.ch/positionen


Aus der Medienmitteilung:


Das Verwaltungsgericht bestätigt die Haltung des VSUZH, dass das Sonderstatusverhältnis, in dem sich Studierende an der Universität befinden, kein ausreichender Grund dafür ist, ohne ausdrückliche Grundlage im Gesetz Geldstrafen einzuführen.


Aufgehoben wurde auch der § 19 der Disziplinarverordnung, der die Akteneinsicht der Betroffenen regelt und eine Einschränkung des Akteneinsichtsrechts bis nach der Befragung aller am Verfahren beteiligten Personen vorsah. Das Verwaltungsgericht bestätigt die Bedenken des VSUZH, dass die Akteneinsicht nicht allgemein in solch erheblicher Weise eingeschränkt werden darf, sondern nur im Einzelfall und nach einer sorgfältigen Interessenabwägung möglich ist.


Das Verwaltungsgericht hat klargestellt, dass der VSUZH als Vertretung der Studierenden deren Rechte auch in juristischen Belangen vertreten kann. Die Universität Zürich bestritt jedoch im Verfahren die Beschwerdeberechtigung des VSUZH, da eine solche nicht explizit in dessen Statuten vorgesehen ist. Der VSUZH begrüsst diesen Entscheid, bestätigt das Gericht damit nicht nur dessen Prozessfähigkeit, sondern ebnet auch den Weg für andere Studierendenverbände, die die Interessen ihrer Mitglieder gegen universitäre Entscheide vor Gericht vertreten möchten.


Vorstand des VSUZH